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Messprogramm Niedrigwasser 2019 ist beendet

Aufgrund der anhaltenden Niedrigwassersituation wurde durch den Gewässerkundlichen Landesdienst seit dem 15.07.2019 in der Elbe und den Hauptnebenflüssen ein Messprogramm Niedrigwasser durchgeführt. Dieses Messprogramm ist innerhalb der Flussgebietsgemeinschaft Elbe abgestimmt.

In Sachsen-Anhalt wurden die Messstellen Wittenberg und Magdeburg an der Elbe sowie Rosenburg an der Saale und Dessau an der Mulde untersucht. Das Messprogramm umfasste Vor-Ort-Parameter, Nährstoffe, Salze, Schwermetalle und mikrobiologische Kenngrößen.

Als Vergleichswerte dienen die Maximalwerte des Jahres 2012, einem "Normaljahr" ohne ausgeprägte Hoch- und Niedrigwasserereignisse sowie die Maximalwerte der Niedrigwasserphase 2018 aus dem Zeitraum vom 16.07. bis 10.12.2018.

Auswertung der Untersuchung vom 14.10.2019

Die Werte der Salzparameter und die Leitfähigkeit waren an allen untersuchten Messstellen unauffällig und im üblichen Schwankungsbereich.

Bei den Schwermetallen liegen bis auf zwei Ausnahmen an allen Messstellen die Konzentrationen aller analysierten Parameter im unauffälligen Bereich. Arsen in der Mulde (12 µg/l) und Blei-gesamt in der Elbe/Wittenberg (3,5 µg/l) sind in Bezug auf die o.g. Vergleichswerte noch erhöht, jedoch traten solche Konzentrationen an den jeweiligen Messstellen auch in den zurückliegenden Jahren wiederholt auf.

Die Untersuchungsergebnisse der Nährstoffe Phosphor und Stickstoff sind meist unauffällig und liegen im normalen Schwankungsbereich der jeweiligen Messstelle.

Da die Wasserführung der Elbe im Oktober wieder angestiegen ist, wurde das Messprogramm mit der Messung vom 14.10.2019 beendet.

Die Untersuchungsergebnisse aus Sachsen-Anhalt können Sie hier herunterladen

Die Untersuchungsergebnisse für die gesamte Elbe sind auf der Informationsplattform der Bundesanstalt für Gewässerkunde verfügbar. Mehr Informationen