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Filmpremiere: „Die Mulde – vom Zusammenfluss bis zur Mündung“

Pressemitteilung

Blick auf die Mulde.

Wasser kennt keine Ländergrenzen. Deshalb haben die Landestalsperrenverwaltung Sachsen, der Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt und der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt einen übergreifenden Blick auf die Mulde gelenkt. Entstanden ist in Kooperation mit der Firma AVANGA Filmproduktion GmbH & Co. KG aus Dresden der Film „Die Mulde – vom Zusammenfluss bis zur Mündung“. Heute fand am Muldestausee die Premiere mit den beteiligten Akteuren statt.

Heinz Kaiser, Leiter des Betriebes Elbaue / Mulde / Untere Weiße Elster der Landestalsperrenverwaltung Sachsen sagte: „Die Mulde ist einer der wasserreichsten und am schnellsten fließenden Flüsse Mitteleuropas, der unsere beiden Bundesländer Sachsen und Sachsen Anhalt verbindet. Zusammen arbeiten viele Menschen länderübergreifend dafür, dass der Fluss ein attraktiver Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen ist und seine Anwohner vor Hochwasser geschützt sind. Die Zusammenarbeit der Fachleute aus den beiden Bundesländern ist unverzichtbar – und ist nun auch in Form des Muldefilmes erlebbar.“

Mario Hohmann, Geschäftsführer des Talsperrenbetriebs Sachsen-Anhalt sagte: „Der erarbeite Film widmet sich u.a. einem Thema, das regelmäßig in unser Bewusstsein rückt: Hochwasser – und die Frage, wie wir mit unseren Flüssen umgehen. Flüsse spenden Wasser, schaffen Lebensräume und prägen seit Jahrhunderten unsere Städte und Kulturen. Doch gleichzeitig bergen sie eine Kraft, die wir nicht unterschätzen dürfen. Insbesondere die Hochwasserereignisse aus den Jahren 2002 und 2013 haben uns dies verdeutlicht. Um die wichtige Arbeit der Landestalsperrenverwaltung Sachsen, des Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt und des Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt zu würdigen und die bundeslandübergreifende Zusammenarbeit in den Projekten zu unterstreichen, wurde der gemeinsame Film über die Mulde erarbeitet.“

Auch der Direktorin des Landesbetriebs für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt, Martina Große-Sudhues, ist es immer ein wichtiges Anliegen, dass man sich im Ernstfall kennt. Sie unterstützte das Projekt daher gern, bildet es doch einen weiteren Baustein, um mit Kollegen in den Austausch zu gehen.

Der Film kann ab 24.04.2026 auf Youtube über den Link https://youtu.be/JVvfDFKSfi0 abgerufen werden und wird den drei Betrieben bei Informationsveranstaltungen helfen, Verständnis sowohl für den Hochwasserschutz als auch für die Gewässerentwicklung zu wecken. Rückblicke auf Hochwasserereignisse sensibilisieren und lassen nicht vergessen, dass ein Hochwasserereignis jederzeit wieder auftreten kann.

Daneben zeigt das Mulde-Portrait die großen Anstrengungen der Länder für einen geeigneten Hochwasserschutz. Aber auch, wie aus einem durch Industrie stark verschmutzten, lebensfeindlichen Gewässer wieder ein wilder Lebensraum für Tiere und Pflanzen werden kann, wird im Film mit historischen und aktuellen Bildaufnahmen dokumentiert.

Der Film zeigt, wie im Spagat zwischen Hochwasserschutz, Naturschutz und Wohnen am Fluss ein lebenswerter Raum für den Menschen entsteht. Die Mulde kann mit dem Kanu, dem Rad oder zu Fuß erkundet werden und bietet heute eine touristisch reizvolle Umgebung. Gleichzeitig spiegeln die drei Betriebe ihre Verbundenheit und länderübergreifende Zusammenarbeit wider.