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Aktuelles

Schulung für die Wasserwehren am Pretziener Wehr

So viel ist sicher: Das nächste Hochwasser kommt bestimmt. Damit die Zusammenarbeit des Landesbetriebs für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW) mit den Wasserwehren der Städte und Gemeinden dann auf hohem fachlichen Niveau funktioniert, waren sowohl Mitglieder der Wasserwehren und Freiwilligen Feuerwehren als auch Vertreter von Städten und Landkreisen zur Schulung eingeladen. Drei Schulungstermine waren schnell ausgebucht. Am 7. Juni 2024 fand nun die erste Fortbildung am Pretziener Wehr statt und war für die Teilnehmer sehr lehrreich. Mehr erfahren.

Investitionen in das Leben in der Rossel - Minister besichtigt Baustelle

Der Hochwasserschutz und die ökologische Durchgängigkeit der Rossel sind Ziele der Bauarbeiten, die derzeit an der Rossel im Bereich des Coswiger Ortsteiles Thießen umgesetzt werden. Am 4. Juni 2024 machte sich Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann ein Bild von den Baufortschritten am Wehr Kupferhammer. Eine Besonderheit ist nicht nur die historische Mühle Kupferhammer, die mit dem neuen Bauwerk für Schauzwecke in Betrieb gehalten werden kann, sondern auch, dass die Bauarbeiten aufgrund der örtlichen Gegebenheiten auf engem Raum stattfinden. Mehr erfahren.

Gewässerentwicklungskonzept Uchte-Tanger abgeschlossen

Die Arbeiten am Gewässerentwicklungskonzept „Uchte/ Tanger“ wurden im November 2023 abgeschlossen.

Im Konzept wurden die Einzugsgebiete der Fließgewässer Uchte mit 496 km² und Tanger 465 km²) inklusive ausgewählter Nebengewässer bearbeitet. Das Projektgebiet umfasst damit zu­sammen eine Fläche von 961km² und einer Gewässerlänge von 233 km.

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Schleusensaison: Vorerst können nur Paddelboote passieren

Mit Hochdruck arbeitet der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) an der Vorbereitung der Schleusensaison und ist durch das Winterhochwasser 2023/24 dabei vor eine unerwartete Herausforderung gestellt: Die Schleusenober- und -untergräben der Schleusen Bad Dürrenberg, Herrenmühle, Brückenmühle und Beuditz sind durch Ablagerung von Sedimenten nach dem Ablaufen des Winterhochwassers 2023/24 stark zugesetzt. Für Touristen und Wassersportler bedeutet das: Das Befahren mit Paddelbooten ist möglich, Motorboote können aktuell aber nicht passieren. Bereiche der Gräben, die das Team des LHW mit eigener Technik erreichen kann, werden zeitnah von den Ablagerungen befreit. Wo das nicht möglich ist, werden Dritte beauftragt. Der LHW steht dazu mit Fachfirmen in Kontakt und hofft, die Situation im Lauf des Aprils beheben zu können. Wir informieren, sobald auch Motorboote die genannten Schleusen wieder passieren können. Die aktuellen Schleusenzeiten finden Sie hier

Hochwassergefahren- und -risikokarten

Die Hochwassergefahrenkarten können jetzt zusätzlich auch über die komplett überarbeitete App "HochwassergefahrST" genutzt werden. Zudem wurden Aktualisierungen  u. a. an den Gewässern Ehle, Helme und Zillierbach in den Gefahren- und Risikokarten berücksichtigt.

Weitere Informationen erhalten sie hier.

Artensofortförderung des Landes Sachsen-Anhalt

Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt erhält in diesem Jahr insgesamt ca. 300.000 € für die Umsetzung von Projekten aus dem Artensofortförderungsprogramm des Landes Sachsen-Anhalt. Welche Projekte dies sind und welche Ziele das Artensofortförderungsprogramm verfolgt erfahren Sie hier

Stand der Deichsanierung in Sachsen-Anhalt

Das Land Sachsen-Anhalt hat zur Beseitigung der Schäden des Hochwassers im Juni 2013 vom Bund 2,3 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt bekommen (Aufbauhilfefonds). Im Rahmen dieser Mittel hat das Umweltressort (MWU) ein Budget von 590 Millionen Euro. Davon entfallen 390 Millionen Euro auf die Beseitigung der Schäden an den Hochwasserschutzanlagen des Landes Sachsen-Anhalt.

In Folge des Hochwassers 2013 ergaben sich bestätigte Schäden an den Hochwasserschutzanlagen des Landes in Höhe von ca. 751 Millionen Euro.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Umsetzung Hochwasserschutzkonzeption, Hochwasserschadensbeseitigung und vorläufige Bemessungsansätze Sachsen-Anhalt

Mehr dazu erfahren Sie hier.

Hochwasserrisikomanagementrichtlinie im Land Sachsen-Anhalt

1. Aktualisierung der Vorläufigen Bewertung des Hochwasserrisikos

Gemäß den Vorgaben der EU-Richtlinie zum Management von Hochwasserrisiken war bis zum 22.12.2018 die erste Aktualisierung der Hochwasserrisikobewertung abzuschließen. Im Ergebnis wird der Großteil der im Jahr 2011 bewerteten Gewässer bestätigt. Zudem wurden mit dem Goldbach und Suenbach zwei Gewässer im Harz neu als Risikogewässer ausgewiesen. Insgesamt sind in Sachsen-Anhalt nunmehr auf einer Gewässerstrecke von 1.848 km 64  Gewässer ausgewiesen, von denen ein potentiell signifikantes Hochwasserrisiko ausgeht. 

                                                  Weitere Informationen erhalten sie hier.