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Stickstoff-Argon-Untersuchungen im Grundwasser

Ziel der Untersuchungen ist es, über die Anwendung der Stickstoff-Argon-Methode die aktuelle Denitrifikation im Grundwasser zu ermitteln.

Im nun vorliegenden Endbericht 2022 findet unter Verwendung der Stickstoff/Argon-Methode (N2/Ar-Methode) eine Quantifizierung des Nitratabbauvermögens im Aquifer statt. Neben den diesjährigen Untersuchungsergebnissen werden die Analyseergebnisse der Messkampagnen 2021, 2020 sowie 2018 und 2019 teilweise mit berücksichtigt. Mit Abschluss der diesjährigen Messkampagne liegen landesweit für insgesamt 450 MST Wiederholungsmessungen vor.

Der Bericht kann hier heruntergeladen werden:

Endbericht 2022 (pdf, ca. 4 MB)

Biomonitoring Nitrat im Grundwasser 2022 in Sachsen-Anhalt

Hintergrund des Aufbaues eines Nitratbiomonitoring ist die Überlegung, dass die Fauna des Grundwassers sehr empfindlich auf Nahrungseinträge von der Erdoberfläche reagiert. Diese sind direkt mit der Intensität der Landnutzung korreliert, und die Fauna zeigt nicht zuletzt auch die Vulnerabilität des Grundwassers an. Dies erklärt die in den Untersuchungen der Jahre 2015 - 2019 zum Aufbau eines Nitratbiomonitoringmessnetzes festgestellte Korrelation zwischen der Art der Landnutzung und der Fauna. Von allen erfassten Umweltparametern erwies sich dabei Nitrat als derjenige Parameter, der die faunistischen Muster am besten erklärt.

Die Ergebnisse des aktuellen Berichtes aus dem Jahr 2022 stellen eine Fortsetzung der bisherigen Untersuchungen dar.

Textteil des Endberichtes herunterladen [pdf ca. 1,9 MB].

Steckbriefe der Messstellen herunterladen [pdf ca. 3,9 MB]

Hochwassergefahren- und -risikokarten

Die Hochwassergefahrenkarten können jetzt zusätzlich auch über die komplett überarbeitete App "HochwassergefahrST" genutzt werden. Zudem wurden Aktualisierungen  u. a. an den Gewässern Ehle, Helme und Zillierbach in den Gefahren- und Risikokarten berücksichtigt.

Weitere Informationen erhalten sie hier.

Artensofortförderung des Landes Sachsen-Anhalt

Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt erhält in diesem Jahr insgesamt ca. 300.000 € für die Umsetzung von Projekten aus dem Artensofortförderungsprogramm des Landes Sachsen-Anhalt. Welche Projekte dies sind und welche Ziele das Artensofortförderungsprogramm verfolgt erfahren Sie hier

Stand der Deichsanierung in Sachsen-Anhalt

Das Land Sachsen-Anhalt hat zur Beseitigung der Schäden des Hochwassers im Juni 2013 vom Bund 2,3 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt bekommen (Aufbauhilfefonds). Im Rahmen dieser Mittel hat das Umweltressort (MULE) ein Budget von 590 Millionen Euro. Davon entfallen 390 Millionen Euro auf die Beseitigung der Schäden an den Hochwasserschutzanlagen des Landes Sachsen-Anhalt.

In Folge des Hochwassers 2013 ergaben sich bestätigte Schäden an den Hochwasserschutzanlagen des Landes in Höhe von ca. 751 Millionen Euro.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Umsetzung Hochwasserschutzkonzeption, Hochwasserschadensbeseitigung und vorläufige Bemessungsansätze Sachsen-Anhalt

Mehr dazu erfahren Sie hier.

Hochwasserrisikomanagementrichtlinie im Land Sachsen-Anhalt

1. Aktualisierung der Vorläufigen Bewertung des Hochwasserrisikos

Gemäß den Vorgaben der EU-Richtlinie zum Management von Hochwasserrisiken war bis zum 22.12.2018 die erste Aktualisierung der Hochwasserrisikobewertung abzuschließen. Im Ergebnis wird der Großteil der im Jahr 2011 bewerteten Gewässer bestätigt. Zudem wurden mit dem Goldbach und Suenbach zwei Gewässer im Harz neu als Risikogewässer ausgewiesen. Insgesamt sind in Sachsen-Anhalt nunmehr auf einer Gewässerstrecke von 1.848 km 64  Gewässer ausgewiesen, von denen ein potentiell signifikantes Hochwasserrisiko ausgeht. 

                                                  Weitere Informationen erhalten sie hier.